Val Capriasca

Die weiten Wälder des Val Capriasca sind aufgelockert von zahllosen Almen und Maiensässen, die auf wunderbare Weise der Verstädterung entgangen sind und eine bäuerliche Landschaft von seltener Schönheit bilden. Hie und da hat es ein Maultierpfad gewagt, die Wälder zu durchqueren und die Wildbäche zu überklettern, aber es handelt sich um vereinzelte Einmischungen, den asphaltierten Strassen und dem Verkehr ist es nicht gelungen, die Stille der Monti zu verletzen.

Die Etappen

Sala Capriasca - Bigorio - Sciss - Condra - Stinchè - Gola di Lago - Zalto Vecchio - Caslascio - Screvia - Lopagno - Tesserete - Sala Capriasca

Datenblatt

Region: Luganese
Höhe: 1092 m
Höhenunterschied: 640 m
Distanz: 16 km
Fahrzeit: 1.5 - 3 Stunden
Nicht fahrbar: 5 - 15 Minuten
Jahreszeit: März - November
Fahrtechnik: 2
Kondition: 2
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Karte

Fototagebuch dieser Tour

Bigorio

Datum: 3 November 2006

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Tessin auf zwei Rädern

Dieses Tour ist ausführlich in meinem Buch beschrieben!

Beschreibung

Wir gehen von Sala Capriasca aus und steigen auf in Richtung Norden, den roten Wegweisern der Route für Radfahrer folgend, die der Verkehrsverein Lugano empfohlen hat. In Bigorio laden uns die Wegweiser ein, die Asphaltstrasse zu benutzen, die unter dem Kloster Santa Maria vorbeiführt und auf einem Platz in der Nähe von Sciss di fuori endet. Von dort aus bringt uns ein teilweise sehr steiler Maultierpfad zu den immer noch grünen Weiden der Maiensässe Sciss und Pambio. Es folgt eine schöne, ebene Passage bis zu den Häusern von Condra, die im Schatten des Waldes vor sich hin träumen.

Condra

Ein altes Schild an einer Hausmauer weist zur "Via alla montagna", die uns ein paar Dutzende Meter zum Fussmarsch zwingt. Dann finden wir einen schönen, flüssigen Single Track, der die üppigen Wiesen säumt. Auf diesem von den Hirten angelegten Weg führte der junge Elsässer Biker Thomas Dietsch 2003 ganz allein am Marathon der Weltmeisterschaften in Lugano, bis ihn ein verrosteter Nagel aufhielt.

Singletrail im Wald

Weiter vorne klettert eine Schotterstrasse rekordverdächtig steil zum Matro di Stinchè hoch. Auf der andern Seite die Wälder von Gola di Lago, die wir erreichen nach einer amüsanten Strecke, die den zahlreichen Geländemulden folgt. Eine Asphaltstrasse führt dann zu einer Kreuzung, an der wir unschlüssig anhalten. Wir nehmen einen Weg, der links im Wald verschwindet.
Das erste Stück ist gut befahrbar, doch bald müssen wir schwierige Passagen zu Fuss überwinden. Nach einigem Auf und Ab erreichen wir Zalto Vecchio, auf der linken Talseite der Capriasca. Der Pfad senkt sich zwischen den Hütten und führt dann auf Schotter bis nach Davra, wo wir die Räder wieder auf den Weg stellen können.

Technische Strecke

Nach Davra folgt Picchetta, dann Pian Passamonte und Sorè: Die Maiensässe in den Talmulden und auf den Hochebenen sind Perlen der ländlichen Bauweise und der Landschaft. Der Single Track, der die Monti verbindet, ist mit Wanderwegweisern gekennzeichnet. Er ist meistens breit und flüssig, als sei er eigens für Mountainbike angelegt worden. Nach den ersten Siedlungen betreten wir eine Pionierpflanzung von Birken, der Weg ist ein paar Meter weit stärker exponiert. In Caslascio finden wir wieder gut gepflegte Weiden; in der Ferne, hinter den Wäldern am Cassarate, erblicken wir die Bucht von Lugano, umgeben von den Gipfeln, die sie in der ganzen Welt berühmt gemacht haben.
Nach den ersten Siedlungen betreten wir eine Pionierpflanzung von Birken, der Weg ist ein paar Meter weit stärker exponiert. In Caslascio finden wir wieder gut gepflegte Weiden; in der Ferne, hinter den Wäldern am Cassarate, erblicken wir die Bucht von Lugano, umgeben von den Gipfeln, die sie in der ganzen Welt berühmt gemacht haben.

Abfahrt bei Screvia

In Screvia wir folgen den Single Track links. Wir lassen uns nicht verleiten von den zahlreichen Abkürzungen, finden aber einen breiten, flüssigen Maultierpfad, der uns nach Lopagno bringt. So müssen wir nur die letzten Meter auf dem Asphalt zurücklegen, und nach der Überquerung des Flusses Capriasca schliesst sich der Kreis.

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